Suchtpraevention

 

Suchtprävention – Projekttage in den siebten Klassen

 

 

Essstörungen, Nikotinsucht, Alkoholmissbrauch, Spielsucht, Cannabiskonsum….

Sucht hat viele Gesichter. Sucht hat auch immer eine Geschichte und kann jeden treffen.


Mit Kindern und Jugendlichen vorbeugend zum Thema Sucht zu arbeiten, ist ein pädagogischer Auftrag auch an unserer Schule. An drei Projekttagen haben die Schüler und Schülerinnen aller siebten Klassen zu diesem Thema intensiv gearbeitet. Unterstützt wurden sie u. a. von der Beratungstelle für Alkohol- und Drogenfragen in Krefeld.

 

 

Die Rauschbrille ist eine Spezialanfertigung zur Simulation von relativer oder absoluter Fahruntüchtigkeit unter Alkoholeinfluss.

 

Mit dem Einsatz unterschiedlicher Ausführungen wie Drunk-Busters-, Twilight-Vision- und Low-Level-Brillen können verschiedene Promillewerte simuliert werden.

Das wahrgenommene Bild wird dabei so verzerrt, so dass wegen der notwendigen überhöhten Konzentration der „Tunnelblick“ auftritt.

 

Eingeschränkte Rundumsicht, Doppelsehen, Fehleinschätzungen für Nähe und Entfernungen, Verwirrung, verzögerte Reaktionszeit und das Gefühl von Verunsicherung überraschte die Schüler und Schülerinnen und war Anlass für viele fruchtbare Diskussionen.

 

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Das Thema Sucht wurde während unserer Projekttage auf weitere vielfältige Art und Weise ergründet. Ein kleines Theaterstück wurde geschrieben, aufgeführt und gefilmt, ein Rap wurde vertont, eine Filmsequenz „Vater und Sohn: Mein Sohn trinkt nicht!“ gedreht,  ein Rezeptbuch für antialkoholische Getränke gestaltet, Songs zum Thema Drogen wurden übersetzt, analysiert und vorgestellt, Plakate gestaltet.

 

Auch die Problematik Handy-Sucht konnte den Schülern anschaulich demonstriert werden. „Legt bitte alle euer Handy in diese Box! Diese Box wird nun an einem sicheren Ort aufbewahrt. Keine Sorge, am Montag bekommt ihr die Geräte wieder zurück.“  Die Aufregung legte sich erst nachdem die Schüler und Schülerinnen darüber aufgeklärt wurden, dass es sich nur um einen Versuch handelt und nachdem alle erleichtert ihre heißgeliebten Handys zurückerhalten hatten. 

 

LUD