Elternbrief: Wie geht es nach den Herbstferien weiter?

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,


ich hoffe, dass Sie die Ferien genießen konnten und gesund geblieben
sind. Montag startet wieder die Schule und die steigenden Infektionszahlen
verlangen weitere Vorsichtsmaßnahmen, bei denen wir Ihre Unterstützung
benötigen.

Unser Hygienekonzept ist Pflicht und muss von allen mitgetragen werden, damit wir die Ansteckungszahlen so gering wie möglich halten:

  • Desinfizieren der Hände beim Betreten des Gebäudes zu Beginn des Schulalltags
  • Regelmäßiges Händewaschen während des gesamten Schulalltags
  • Abstand halten, wo immer es möglich ist
  • Regelmäßiges Lüften (spätestens nach 20 Minuten werden für 5 Minuten alle Fenster und Türen weit geöffnet)
  • Dauerhaftes Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung

Wir bitten Sie deshalb, mit darauf zu achten, dass Ihr Kind möglichst
zwei Masken und eine Jacke und einen Schal mit zur Schule bringt. Alles
soll bequem sein, damit es gegebenenfalls auch über einen längeren
Zeitraum im Unterricht getragen werden kann.

Der Sportunterricht wird weiterhin nach Möglichkeit draußen stattfinden,
auch dafür benötigt Ihr Kind geeignete Kleidung, die auch gegen Kälte
und ggf. bei Nieselregen schützt.

Wir werden schulorganisatorisch alles daransetzen, dass z.B. beim Essen
in der Mensa, dem Aufenthalt auf dem Schulhof usw. das Infektionsrisiko
so gering wie möglich ist. Wir achten auf eine geringe Durchmischung der
Gruppen, was in den unteren Klassen leichter ist als in den höheren Klassen, in denen es viel Kursunterricht gibt. Ziel ist es, dass sich im Falle eines positiven Falles nur wenige SchülerInnen in der Nähe des/der Infizierten aufgehalten haben und somit auch nur wenige in Quarantäne
müssen. Die Nachverfolgbarkeit wird durch konsequente Dokumentation der Sitzordnungen gewährleistet.

Wir bitten um Ihre Unterstützung, damit SchülerInnen mit Krankheitssymptomen erst gar nicht zur Schule kommen. Im Anhang finden Sie ein Schaubild, dass Ihnen als Entscheidungshilfe dienen soll, falls
Ihr Kind Erkältungsanzeichen aufweist.

Weiter unter finden Sie die Ausführungen des Ministeriums, falls Ihr Kind in den Ferien in einem Risikogebiet Urlaub gemacht hat.
Zum Schutze aller ist es auf jeden Fall besser, im Zweifelsfall sein
Kind krank zu melden oder es in eine freiwillige Isolation zu begeben,
bevor andere SchülerInnen angesteckt werden.
Die SchülerInnen finden
dann auf unserer Lernplattform Moodle Aufgaben, damit sie nicht den
Anschluss verlieren und bewertbare Unterrichtsbeiträge leisten können.
Ich bitte zu berücksichtigen, dass unsere LehrerInnen die Distanzbeschulung zusätzlich zu ihrem Präsenzunterricht organisieren
müssen. Diese Doppelbelastung kann je nach Anzahl der zu versorgenden
Kurse mit Distanzbeschulung manchmal nicht flächendeckend geleistet
werden. Wenden Sie sich bitte an die Klassenleitung, falls die Aufgaben
nicht ausreichen.

Nun noch eine Bitte, falls Ihr Kind positiv auf Corona getestet wurde.
Informieren Sie bitte sofort die Schule und alle Kontaktpersonen, wenn
eine Positivtestung vorliegt
, damit sofort entsprechende
Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden können.

Das Gesundheitsamt benötigt trotz aller Bemühungen oft mehrere Tage, um alle zu informieren, bis dahin könnten sich wieder neue Infektionsketten bilden.

Ich bin optimistisch, dass die ganze Schulgemeinde verantwortungsbewusst
mit der Situation umgeht und all die Vorsichtsmaßnahmen uns schützen.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien für die nächste Zeit viel Kraft,
Geduld und Ausdauer und vor allen Dingen Gesundheit.

Mit freundlichen Grüßen
Brigitte Munsch

Umgang mit Rückkehrenden aus Risikogebieten

Bei einer Einreise aus einem Risikogebiet ist die Coronaeinreiseverordnung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales zu beachten, aus der sich besondere Verpflichtungen für Schülerinnen und Schüler sowie alle an Schulen tätigen Personen ergeben können. Weiterführende Informationen sind auf dessen Sonderseite abrufbar unter: www.mags.nrw/coronavirus.

Die Einstufung als Risikogebiet wird durch das Robert-Koch-Institut
fortgeschrieben und veröffentlicht: www.rki.de/covid-19-risikogebiete.

Rückkehr von Schülerinnen und Schülern aus Risikogebieten/ Schulpflicht

Schülerinnen und Schülern müssen sich nach der Rückkehr aus Risikogebieten nach Maßgabe der jeweils geltenden Coronaeinreiseverordnung regelmäßig in Quarantäne begeben.

(vgl. zu der ab dem 7. Oktober 2020 geltenden Fassung:
https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/201006_coronaeinrvo_ab_07.10.2020_lesefassung.pdf)
Wenn sie dies missachten und dennoch zur Schule kommen, spricht die Schulleiterin oder der Schulleiter aufgrund des Hausrechts das Verbot aus, das Schulgelände zu betreten. Unabhängig von den rechtlichen Folgen stellt ein solches Verhalten einen schweren Verstoß gegen die Pflicht zur gegenseitigen Rücksichtnahme in der Schule dar.

Wenn Schülerinnen und Schüler in Quarantäne sind, bleiben sie dem
Unterricht aus Rechtsgründen fern. Dieser Umstand stellt daher keine
Schulpflichtverletzung und keinen schulischen Pflichtenverstoß der
Schülerin oder des Schülers dar. Das dem privaten Lebensbereich
zuzurechnende Urlaubsverhalten ist durch schulrechtliche Maßnahmen
(Bußgeldverfahren, Ordnungsmaßnahmen) nicht zu sanktionieren.

Nach § 43 Absatz 2 SchulG müssen die Eltern bzw. die betroffenen
volljährigen Schülerinnen und Schüler im Falle eines Schulversäumnisses die Schule unverzüglich benachrichtigen und schriftlich den Grund mitteilen.

Bei begründeten Zweifeln, ob Unterricht aufgrund der Verpflichtung zur Einhaltung von Quarantänemaßnahmen versäumt wird, kann die Schule im Fall der gesetzlichen Quarantäne gemäß § 3 CoronaEinrVO von den Eltern Nachweise über die Reise in ein Risikogebiet verlangen und im Fall einer behördlich angeordneten Quarantäne im Wege der Amtshilfe gemäß § 5 Absatz 1 Nr. 3 Verwaltungsverfahrensgesetz NRW beim Gesundheitsamt Erkundigungen einziehen, ob und ggfls. welche Maßnahmen dort aufgrund des Infektionsschutzgesetzes oder aufgrund der nach dem Infektionsschutzgesetz erlassenen Bestimmungen getroffen worden sind.
Für die Nachholung quarantänebedingt nicht erbrachter Leistungsnachweise (Klassenarbeiten, Klausuren) gelten die Bestimmungen der jeweiligen Ausbildungs- und Prüfungsordnung.

Nach dem Aufenthalt in einem Risikogebiet und der Einreise nach Deutschland entfällt die Pflicht zur Quarantäne ab dem Zeitpunkt, ab dem
Einreisende ein negatives Testergebnis nachweisen können. Hierfür gibt es aktuell zwei Möglichkeiten:

Nachweis eines negativen Testergebnisses bei der Einreise, das nicht älter als 48 Stunden sein darf. Dieses ärztliche Zeugnis muss in deutscher oder in englischer Sprache verfasst sein – Testung unverzüglich nach der Einreise (Testzentrum oder Hausarzt).