EF-Skifahrt ins Ahrntal

Vom 26.2.-6.3.2026 fand die ersehnte Skifahrt für 32 SchülerInnen der EF statt. Diesmal ging es nach Italien, nach Sankt Johann ins Ahrntal.

Nach einer langen Busreise erreichten wir das Ziel. Zugegebenermaßen erinnerte uns das Hotel ein wenig an „Lost Places“, da es den Anschein erweckte, dass schon lange niemand mehr in diesem Hause wohnte, aber wir waren ja zum Skifahren da und schnell gewöhnten wir uns an die etwas seltsame Unterkunft. Nach der Skiausleihe konnten wir dann bereits die Zimmer beziehen und uns an die gute Luft gewöhnen. Am nächsten Tag ging es dann – wie täglich um 7.15 Uhr zum Frühstücken und um 8.10 Uhr zur Bushaltestelle. Der Bus fuhr uns in wenigen Minuten zur Piste, an der alle die ersten Übungen machten. Schnell war allen klar, dass Skischuhe keine Hausschuhe sind und so mussten sich die Füße erste einmal daran gewöhnen. Zum Mittagessen ging es mit der Gondel hoch in ein schönes Bergrestaurant. Hier konnte man sich täglich ein sehr leckeres Essen (Auswahl von 6!) aussuchen. An dieser Stelle sei erwähnt: man merkte eindeutig die Liebe zum Kochen. Ja, die italienische Küche schmeckt!

Auch das Wetter spielte in diesem Jahr mit. Bis auf 1-2 bedeckte Tage strahlte die Sonne und das Panorama war fantastisch. Vielleicht war das der Grund, warum schon nach den ersten Tagen die meisten mit den Liften die Berge erklimmen und die ersten Pisten meistern konnten. Neben den SkifahrerInnen, die zu solchen nun heranwuchsen, war es besonders bemerkenswert, wie die gesamte Gruppe von 32 Mitfahrenden zu einer Einheit verschmolz, Kontakte wurden geknüpft, man half sich gegenseitig und es war ganz viel Spaß in der Luft. Um ca. 16 Uhr teilte sich die Gruppe dann auf in „Gruppe Talabfahrt“, die von Tag zu Tag anwuchs und „Gruppe Gondel“. Unten angekommen, stiegen wir gemeinsam wieder in den Bus, der uns ins Hotel brachte.

Nach den heiß ersehnten Duschen und dem Abendessen hieß es: „Wer war SkifahrerIn des Tages?“, welche von den jeweiligen SkilehrerInnen für besonderes Können oder besondere Verdienste sozialer Art benannt wurden. Besonders freuten sich aber alle auf das mittlerweile zum Ritual gewordene Abendprogramm: Die Geschichten, die präsentiert wurden, um den „Deppen des Tages“ zu wählen. Hierbei kamen äußerst lustige und kuriose Geschichten zum Vorschein und es sei an dieser Stelle erwähnt, dass es ein Skifahrer tatsächlich soweit brachte, dass er mehrfach hintereinander diese Auszeichnung bekam. Somit musste er sich jeweils 24 Stunden mit der Pinguinmütze bekleiden.

Ein Besuch im traditionellen „Hexenkessel“, eine Apres-Ski-Hütte, durfte natürlich nicht fehlen. Hier wurde auf den Tischen getanzt und gesungen. In diesem Jahr hatten wir eine Besonderheit: einen 18. Geburtstag. Dieser wurde hier natürlich ausgiebig gefeiert und der DJ tat sein Bestes dazu.

So verflogen die Tage wie im Skiflug und das Abschlussrennen mit Urkundenverteilung rundete die Fahrt ab.

Was für eine Woche, was für tolle SchülerInnen! Danke auch von uns SkilehrerInnen für eine unvergessliche Fahrt!

Uli Heinzelmann, Daniel Münstermann, Chris von Soosten, Annette Plokarz